Der Test des Wellengleiters in Kiel bestätigt, dass unser neu entwickeltes autonomes Meeresbodenmesssystem voll funktionsfähig und für den aktiven Einsatz bereit ist. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern vom GEOMAR, die ebenfalls gerade ihr eigenes System fertiggestellt haben, verbrachten wir vier Tage in Kiel, um Tests an Land durchzuführen, gefolgt von drei Tagen auf See.
Beladen der Littorina
Während der Tage auf See setzten wir einen akustischen Transponder am Meeresboden ein, an dem wir dann aktive akustische Entfernungsmessungen mit unseren Wave-Glider-Systemen durchführten. Dies bestätigte, dass alle Komponenten unseres Systems voll funktionsfähig sind.
Vorbereitung zum Aussetzen des Wellengleiters
Außerdem haben wir den Start und die Bergung des Wellengleiters geübt: wichtige Fähigkeiten, die benötigt werden, wenn wir unser neues System für seine ersten Projekte einsetzen. Das Ziel für unser erstes Projekt steht noch nicht fest, jedoch arbeiten wir gemeinsam mit der 'Seabed-Geodesy' Gruppe von GEOMAR daran, das wissenschaftlich interessanteste Ziel zu identifizieren. Dies wird mit ziemlicher Sicherheit eine Subduktionszone sein. Das wissenschaftliche Ziel wird darin bestehen, aktive Prozesse, die zu Megathrust-Erdbeben und Tsunamis führen, sowie die Gefahren, die diese Zonen für Küstengemeinden darstellen, besser zu verstehen. Sobald wir uns auf unser Ziel geeinigt haben, werden wir Anträge auf Projektfinanzierung einreichen.